SUBKULT- Ilmenau

KuKs e.V.
Gabelsberger Str.2
98693 Ilmenau

Projektzeitraum:    01.06 – 30.09.2010

Ansprechpartner:  Ralf Löbel
                             +49 3677 /20 22 04
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Ziele und Inhalt:

Durchführung eines Aktionstages, an dem Workshops zu verschiedenen jugendnahen Freizeitbeschäftigungen angeboten werden. Unter Einbindung verschiedener Einrichtungen (Jugenhäuser, Tanzschule…) werden über das gesamte Stadtgebiet verteilt Workshops zu den Themen Breakdance, Beat-Boxing, Graffiti, Hip-Hop-Dance, DJing etc. angeboten. In einer Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt.

Mit diesem Aktionstag soll dem, bei vielen Jugendlichen vorherrschendem Mangel an kreativen und phantasievollen Herausforderungen sowie der fehlenden Bewegung entgegen gewirkt werden. Das geplante Projekt soll den Teilnehmern(innen) Möglichkeiten aufzeigen, auf kreative Art und Weise auf jugendspezifische Probleme aufmerksam zu machen und darüber hinaus ein Sprachrohr für eben diese anzubieten. Perspektivisch sollen teilnehmende MultiplikatorInnen befähigt werden, diese Workshop-Inhalte in ihre Angebotsprofile einzuarbeiten. In den Workshops wird besonderer Wert auf die Förderung individueller Fähigkeiten der einzelnen Kinder und Jugendlichen gelegt.

An dem Aktionstag werden 6-8 Workshops angeboten, welche von erfahrenen Künstlern
geplant und durchgeführt werden. Augenmerk liegt auf Kunst-, Kultur- und Erlebnispädagogik in Form von Musik, Tanz, kultureller Inspirationen, kultureller Integration, soziale Kontakte sowie Bewegung und Sport.

Höhepunkt der Abschlussveranstaltung sind Beiträge der Workshopleiter und ein Breakdance-Battle von Künstlern aus ganz Thüringen.

„EIGENE WEGE IN ANDERE KULTUREN“

Thüringer Arbeitsloseninitiative – Soziale Arbeit e.V.
An der Weiße 19
99310 Arnstadt
Projektzeitraum:     01.04. –  31.12.2010

Ansprechpartnerin:    Ingrid Schindler
                                  +49 3628 / 64 01 96

Ziel und Inhalt:

In den Räumen der TALISA e.V. Arnstadt soll ein „Nähstübchen“ entstehen. Hier können Menschen mit Migrationshintergrund und in Deutschland geborene gemeinsam Erfahrungen sammeln und an andere TeilnehmerInnen weitergeben. In diesem Projekt können sich Menschen austauschen, sich selbst ausprobieren und ihre Begabungen und Fähigkeiten neu entdecken. Erfahrungen und Wissen aus allen Lebensbereichen werden ausgebaut. Wir bieten in dem zu entstehenden Nähstübchen Lehrgänge und Hilfen in der Textilgestaltung, beim Häkeln, beim Nähen u.a. an.

Viele MigrantInnen scheuen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, aufgrund ihrer Unsicherheit und Unwissenheit. Ein Ausschließen aus der Gesellschaft ist zwangsläufig die Folge.

Durch dieses Projekt wird erreicht, dass MigrantInnen die deutsche Sprache fortlaufend benutzen müssen und dadurch besser verstehen und sprechen können. Um die deutsche Sprache (Aussprache Synonym- und Fachbegriffe) besser anwenden zu können ist die Initiierung einer Selbsthilfegruppe gedacht. In dieser wird in zwangloser Form (Vorträge aus Heimatland, Referenten von Krankenkassen und Institutionen) die deutsche Sprache in Wort und Schrift vertieft und geübt. Diplomierte Eltern und BürgerInnen mit Migrationshintergrund, die auf Grund ihrer Sprachschwierigkeiten bisher keine Anstellung finden konnten, sollen so in die  Lage versetzt werden, das Gelernte z.B. in Bewerbungen und im öffentlichen Leben anzuwenden. Bei gemeinsamen handwerklichen Tätigkeiten kann und soll man sich in deutscher Sprache über die jeweiligen handwerklichen Talente, die Kulturen der verschiedensten Nationalitäten verständigen und kennen lernen.

Mit Hilfe dieses Projektes soll eine bessere Integration, mit all ihren Kenntnissen und Fähigkeiten, in die Gesellschaft gewährleistet werden. Eine Steigerung des Selbstwertgefühles und sowie ein sicheres Auftreten der MigrantInnen in der Öffentlichkeit kann ebenso erreicht werden.

Theaterprojekt „THEATER BEWEGT“

Regenbogen e.V. Ilmenau
Wetzlarer Platz 2
98693 Ilmenau
 
Projektzeitraum:      01.01. –  31.12.2010
 
Ansprechpartnerin:    Jutta Ewald
                                   +49 3677 / 20 86 25
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Ziele:
Mit der Projektarbeit soll der Vereinzelung von Kindern und Jugendlichen entgegen gewirkt werden. Es sollen Menschen zusammen und miteinander ins Gespräch gebracht werden, um Respekt vor Andersdenkenden und verschiedenen kulturellen Herkünften herbeizuführen. Das Projekt wird ganz bewusst auf die Kategorie Gewaltpräventionstheater ausgerichtet. Die jungen Menschen sollen dabei kulturelle und kommunikative Kompetenzen erwerben, Diese nachhaltige Stärkung ist wichtig, damit Kinder und Jugendliche selbstbestimmt in einer sich verändernden Welt handeln können.

Bei der Projektumsetzung THEATER BEWEGT, sollen insbesondere die Potenzen und
Fähigkeiten der TeilnehmerInnen aus den verschiedenen Jugendkulturen aufgegriffen und diese mit einer breiten Schülerschaft zusammengeführt werden. Die drei Aktionen Projektidee: „Wehr dich doch“, “ Komm, wir finden eine Lösung“ und die Bühnen-performance „Momente des Lebens“ verstehen sich als Netzwerkdialog.

Inhalt:

Zu Jahresbeginn fanden drei Planungsworkshops statt, in denen das Projekt selbst, aber auch dessen Einbindung in regionale Strukturen, als ein Prozeß des sich gegenseitigen Wahrnehmens und aufeinander Beziehens geplant und gestaltet werden konnte.

Die Theatergruppe trifft sich wöchentlich zu Proben und bezieht dabei schrittweise  weitere Mitwirkende aus den verschiedenen Schultypen ein.

Workshops mit Rollenspielen zum Einüben kommunikativer Kompetenzen und Übernahme von Verantwortung stehen im Mittelpunkt der Kooperationen und Begegnungen. Aktion 1 „Wehr dich doch“: Es sollen Ursachen und Wirkungen von Gewalt in Rollenspielen geprobt werden, wie sie im Alltag von Schulen als Orte der nicht immer konfliktreichen Begegnung erlebbar sind. Aktion 2 „Komm, wir finden eine Lösung“: Jugendliche aus den Szenen engagieren sich für Jugendliche, d.h. die Stammgruppe inszeniert Kurzgeschichten mit dem Ziel der Gewaltprävention. Dabei wird die auf den Dialog mit dem Publikum und die Veränderbarkeit von Konfliktsituationen beruhende Forumtheater-Methode eingesetzt. Aktion 3 „Momente des Lebens“: wird als bunte gemeinsame Bühnenperformance mit 12 – 25 Jährigen aufgestellt, die sich optisch wirksam aus den Einzelauftritten vieler Mitwirkender zusammensetzt. Es geht dabei um das Vertiefen von Respekt und Toleranz, aber auch um die Präsentation aller aktiven kreativen Projektbeteiligungen.