„EIGENE WEGE IN ANDERE KULTUREN“

Thüringer Arbeitsloseninitiative – Soziale Arbeit e.V.
An der Weiße 19
99310 Arnstadt
Projektzeitraum:     01.04. –  31.12.2010

Ansprechpartnerin:    Ingrid Schindler
                                  +49 3628 / 64 01 96

Ziel und Inhalt:

In den Räumen der TALISA e.V. Arnstadt soll ein „Nähstübchen“ entstehen. Hier können Menschen mit Migrationshintergrund und in Deutschland geborene gemeinsam Erfahrungen sammeln und an andere TeilnehmerInnen weitergeben. In diesem Projekt können sich Menschen austauschen, sich selbst ausprobieren und ihre Begabungen und Fähigkeiten neu entdecken. Erfahrungen und Wissen aus allen Lebensbereichen werden ausgebaut. Wir bieten in dem zu entstehenden Nähstübchen Lehrgänge und Hilfen in der Textilgestaltung, beim Häkeln, beim Nähen u.a. an.

Viele MigrantInnen scheuen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, aufgrund ihrer Unsicherheit und Unwissenheit. Ein Ausschließen aus der Gesellschaft ist zwangsläufig die Folge.

Durch dieses Projekt wird erreicht, dass MigrantInnen die deutsche Sprache fortlaufend benutzen müssen und dadurch besser verstehen und sprechen können. Um die deutsche Sprache (Aussprache Synonym- und Fachbegriffe) besser anwenden zu können ist die Initiierung einer Selbsthilfegruppe gedacht. In dieser wird in zwangloser Form (Vorträge aus Heimatland, Referenten von Krankenkassen und Institutionen) die deutsche Sprache in Wort und Schrift vertieft und geübt. Diplomierte Eltern und BürgerInnen mit Migrationshintergrund, die auf Grund ihrer Sprachschwierigkeiten bisher keine Anstellung finden konnten, sollen so in die  Lage versetzt werden, das Gelernte z.B. in Bewerbungen und im öffentlichen Leben anzuwenden. Bei gemeinsamen handwerklichen Tätigkeiten kann und soll man sich in deutscher Sprache über die jeweiligen handwerklichen Talente, die Kulturen der verschiedensten Nationalitäten verständigen und kennen lernen.

Mit Hilfe dieses Projektes soll eine bessere Integration, mit all ihren Kenntnissen und Fähigkeiten, in die Gesellschaft gewährleistet werden. Eine Steigerung des Selbstwertgefühles und sowie ein sicheres Auftreten der MigrantInnen in der Öffentlichkeit kann ebenso erreicht werden.