Karate-Do

Im Zeitraum Juli – Dezember 2008 sind zwei Trainingskurse geplant. Das Training wird von zwei ausgebildeten Fachkräften durchgeführt. Hierfür werden die Räumlichkeiten des“ Projekt Do“ in der Krappgartenstraße 10 in Arnstadt genutzt. Die Kursdauer umfasst bis 3 Monate mit 45 Stunden incl. Vor und Nachbereitung. In der Regel finden pro Woche 1-2 Treffen mit einer Dauer von 2-4 Stunden statt. Nach Bedarf werden auch Tagestreffen an den Wochenende angeboten. Die Zielgruppe umfasst Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren, die z. B. straffällig geworden sind und die Affinitäten zu politisch  extremen Szenen zeigen aber nicht verurteilt wurden, z.B. bei: Körperverletzung, räuberische Erpressung,  schwere Sachbeschädigung

Die Ziele des Kurses

  • Vertrauensbildung in die Gruppe und weiterführend,  Vertrauen auch in die angegliederten Hilfesysteme. Das erleben eines positiven Selbstwertgefühls und somit ein gesundes Selbstvertrauen.
  • Erwecken einer opferemphatischen Haltung
  • Zu lernen, eigene Emotionen zu spüren, zu benennen, Aggressionen zu erkennen und damit umzugehen
  • Rückfallvermeidung durch Erarbeitung von Coping Mechanismen/ Handlungsalternativen
  • Aushalten von Konfrontationen mit und in unangenehmen Situationen

In diesem Training geht es  um die Umsetzung von Regeln, Absprachen und natürlich besonders um den Beziehungsaufbau. Wichtige Bestandteile sind Biographiearbeit, vertrauensbildende Maßnahmen, das Gemeinschaftsleben in der Gruppe, sowie das trainieren von Kommunikationstechniken, durch Interviews untereinander.
Es werden Gemeinsamkeiten herausgefunden, Ängste und Befürchtungen werden mit Hilfe der peer- group abgebaut.
Neben der sozialen Gruppenarbeit werden die Teilnehmer einen praktischen Teil in einer sozialen Einrichtung absolvieren. Außerdem geht es um Tatbearbeitung und Erzeugen von opferemphatischer Haltung.  Unter Anderem soll  das Erlernen von Handlungsalternativen und Deeskalationsstrategien, die Probanden für positive Kausalketten sensibilisieren .

Das Training beinhaltet  folgende Methoden:                                                
• Regelumsetzung
• Interaktionspädagogische Übungen
• Partnerinterviews
• Analyse der Verhaltensweisen durch Rollentausch
• Szenische Darstellung bedrohlicher Situationen     
• Visualisierungstechniken