Die Heimat der Mitschüler besser kennenlernen – Thüringer Allgemeine vom 27.5.2008

 
In der Ilmenauer Regelschule „Heinrich Hertz“ erzählt eine Ausstellung aus der Geschichte Russlands.
 
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„Die Geschichte Russlands“ ist eine Ausstellung überschrieben, die noch in dieser Woche
in der Heinrich-Hertz-Schule zu sehen ist. Auf 46 Tafeln werden Ereignisse und Persönlichkeiten aus Anlass des 300. Jubiläums von St. Petersburg gezeigt.
Nach dem Abbau wird es ein paar Monate dauern, bis die Schau ihre Reise durch die Schulen im Ilmkreis fortsetzt. Die nächsten Stationen sind Leipzig und Erfurt, wie Leander Lutz gestern erklärte. Der Vorsitzender der „Freunde der Stadt St. Petersburg“ nimmt mit der von seinen Vereinsmitglieder gestalteten Ausstellung auch am Projekt „Vielfalt tut gut“ teil.  Die Regelschule auf der Pörlitzer Höhe ist hier ein besonderer Partner, zumal nicht wenige ihrer Schüler aus dem russischen Sprachraum stammen. „Für uns war es sehr interessant, die Kultur und Geschichte der Heimat unserer russischen Mitschüler kennenzulernen“, meint Lena Schinzel.
Ihre Klassenkameradin aus der 8b, Jenny Vanderheide, sagt, dass es nur ein halbes Jahr
Russischunterricht gibt. Die Schüler beschäftigten sich auch im Rahmen des Unterrichts
mit der Ausstellung im eigenen Schulhaus. Leander Lutz bietet zusammen mit den Vereinsmitgliedern Führungen an und betreut die Schau.