„PROJEKTTAGE AN SCHULEN – GEGEN DISKRIMINIERUNG UND FREMDENFEINDLICHKEIT“

Arbeit und Leben Thüringen e.V.
Auenstraße 54
99089 Erfurt

Projektzeitraum:        01.01. –  31.12.2010

Ansprechpartnerin: Doreen Breuer
                               +49 361 / 5 65 73 21
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Ziele und Inhalt:

Die SchülerInnen werden angeleitet ihre Ansichten zu Normen und Normalität zu erkennen, zu reflektieren und zu hinterfragen. Starre Normvorstellungen werden dabei als mögliche Grundlage für diskriminierendes Handeln erkannt. Sensibilisiert für alltägliche Diskriminierungen, reflektieren und überprüfen sie ihr eigenes Handeln und ihren Umgang miteinander. Gerade BerufsschülerInnen, die als Hauptzielgruppe dieses Projektes gelten, sind besonderen Anforderungen ausgesetzt, da sie einen Teil ihrer Ausbildung in der Schule verbringen, als auch schon praktische berufliche Tätigkeiten ausüben. Um diese doppelte Anforderung besser bewältigen zu können, ist ein hohes Maß an sozialen Kompetenzen erforderlich. Mit der inhaltlichen Ausrichtung der Bildungsbausteine auf Kommunikation, Team- und Konfliktfähigkeit, versuchen wir neben der thematischen Auseinandersetzung auf kognitiver Ebene den BerufsschülerInnen die Möglichkeit einzuräumen das eigene Auftreten in schwierigen Situationen zu reflektieren und neue Verhaltensweisen einzuüben.

Die Methoden, die in Projekttagen angewendet werden, folgen Erkenntnissen der modernen Lernpsychologie, in dem unterschiedliche (rationale und emotionale) Erklärungs- und Lernvarianten eingesetzt werden. Die Honorarkräfte geben Inputs, regen zur Beteiligung an und reagieren auf die Bedürfnisse der Klasse.
Entscheidend ist eine entpersonifizierte Arbeitsweise, bei welcher Aussagen nicht als personen-gebundene Meinungen diskutiert werden. Dazu dienen spezielle Methoden, Plan- und Rollenspiele und die anonyme Kartenabfrage. Zum Visualisieren von Inhalten werden Pinnwände und Bildmaterialien, wie Fotomaterial und Videos, verwendet.