„IK (KRE)AKTIV: MITVERANTWORTUNG, MITMACHEN UND MITGESTALTEN IM ILM-KREIS“

Kreisjugendring Ilm- Kreis e.V.
Am großen Teich 2
98693 Ilmenau

Projektzeitraum:     15.02. – 31.12.2010

Ansprechpartnerin: Katrin Fischer
                               +49 3677 / 78 28 63 oder +49 176 / 23 17 27 98
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Ziele und Inhalt:

Das Projekt „IK (kre)aktiv“ will durch die Entwicklung und Umsetzung von Teilprojekten, die Solidarität in der Gesellschaft, die Eröffnung interkultureller Perspektiven, Prävention und Partizipation im Elementarbereich und die Stärkung von Eltern zu demokratischen Erziehungsverhalten und -zielen befördern. In einer Koproduktion verschiedener Träger mit spezifischen Angeboten sollen vor allem Kindergartenkinder, benachteiligte Jugendliche auf der Straße und  SchülerInnen angesprochen, einbezogen und aktiviert werden.

Gefördert und durchgeführt wurden bisher folgende Kleinprojekte:

  • Schulprojekt „Ilmenauer Stolpersteine- die Broschüre“ Goethegymnasium Ilmenau; Mai bis Dezember 2010
  • Schulprojekt – Mediations- SchülerInnen- die nächste Generation“ Goethegymnasium Ilmenau; Juni bis Dezember 2010
  • Informations-und Diskussionsveranstaltung „In der NPD- Reisen in die national befreite Zone“ Bündnis gegen Rechtsextremismus Arnstadt;  Juni 2010
  •  Kulturprojekt„Indianerfest-Jagdfieber“ Kulturverein Reinsfeld e.V.;Juni 2010
  • Kindergarten-Projekt „Beitrag zur Gewaltprävention durch altersgerechte Förderung der Identitätsbildung im Elementarbereich“ Sportjugend Ilm- Kreis e.V.; März bis Juni 2010
  • Bildungsprojekt „Schulung von Deutschen und Spätaussiedlern sowie jüdischen EmigrantInnen aus der ehem. Sowjetunion“ Freunde der Stadt Sankt Petersburg e.V.; Juli bis Dezember 2010
  • Theaterprojekt „Aschenputtel“ Förderverein GS „Am Stollen“ e.V.; Januar bis Dezember 2010
  • Schulprojekt„Schülerparlament-Demokratie & Partizipation im Schulalltag“ Förderkreis Regelschule Stadtilm e.V.; Januar bis Juli 2010
  • Theaterprojekt „Vom Auszug aller Ausländer“ Kinder- und Jugendtreff  Marienstift Arnstadt; März bis Oktober 2010
  • HipHop Projekt „Rap aus A-Town- CD Produktion“ Kinder- und Jugendtreff Marienstift Arnstadt; März bis Juni 2010
  • Theaterprojekt„Happy Hour“ VSS e.V. Ilmenau; März bis Juni 2010
  • Kulturprojekt „Sommerfest der Sinne- Karneval der Kulturen“ Arbeitskreis der Stadt Ilmenau; Februar bis Oktober 2010
  • Schülerfortbildung „Zivilcourage & Mediation an der Grenze?“ MaTS e.V. Ilmenau; September 2010
  • Öffentlichkeitsprojekt „Ilmenau bleibt bunt- wir zeigen Gesicht gegen Rechts“ Regenbogen e.V. Ilmenau; Mai bis Juli 2010
  • Produktion eines TV Spot zum LAP Ilm-Kreis- KJR Ilm-Kreis e.V.; September bis
    Dezember 2010
  • Druck Broschüre „3Jahre LAP Ilm-Kreis- Ein Rückblick“- KJR Ilm-Kreis e.V.;
    Dezember 2010

VIELFALT SOMMER 2010

VSS e.V.
Ludwig- Jahn- Str. 2a
98693 Ilmenau

Projektzeitraum:       25.05. – 31.12.2010

Ansprechpartnerin:    Ute Oberhoffner
                                  +49 3677 /84 44 07
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Ziele und Inhalt:

Hauptziel  ist es, den Menschen im Raum Ilmenau zu zeigen, was sie selbst in ihrer Stadt an Vielfalt der Menschen selbst aber auch der verschiedenen Projekte für die individuelle Integration aller zu bieten hat. Niemand soll sich ausgegrenzt fühlen. Dabei sollen Kompetenzen , die allen zu Gute kommen können mobilisiert und entwickelt werden, d.h. sich aktiv und engagiert an der Gestaltung und Weiterentwicklung der Gesellschaft zu beteiligen.

Der Projekttag, 12. Juni 2010 setzte sich aus unterschiedlichen Projektbausteinen und Themen zusammen. Besonders an diesem Tag aber auch darüber hinaus war die Vernetzung der verschiedenen Projektträger im Ilm-Kreis insbesondere aber im Raum Ilmenau gegeben und sollte weiterhin gefördert werden. Ziel hierbei war die soziale Integration aller Schichten, Familien und insbesondere der Alleinerziehenden mit und ohne Migrationshintergrund zu fördern um so viel Nachhaltigkeit für Integration wie möglich zu erzeugen. Der Aktionstag war gekennzeichnet von einer Vielzahl von Workshops, Mitmachangeboten über einzelne Stationen und Turniere sowie der Ansporn körperliche Grenzerfahrungen zu machen, genauso wird es Beratungsangebote für Eltern, Jugendliche und Kinder gab.

Es wurden u.a. Worshops angeboten, in denen gemeinsam Instrumente gebaut und diese dann auch gemeinsam zum klingen gebracht wurden. Bis zum gemeinsamen Auftritt vor Publikum, konnte u. a. gebastelt und gemalt werden. Beim Fußball- und Tschoukballturnier wurden Fairness und Toleranz trainiert. Verschiedene andere Aktivitäten boten den TeilnehmerInnen Grenzerfahrungen, um danach mit gestärktem Selbstbewusstsein für sich und die Familie sowie die Gesellschaft agieren zu können.

„EXKURSION NACH AUSCHWITZ-OSWIECIM“

Förderkreis für Bildung und Fortbildung
am Staatlichen Berufsschulzentrum Ilmenau e.V.
Am Ehrenberg 1
98693 Ilmenau

Projektzeitraum:      01.05. – 31.08.2010

Ansprechpartnerin: Ute Eismann
+49 3677 / 6 45 70

Ziel und Inhalt:

Die Fahrt nach Auschwitz- Oswiecim ist ein Teil des Projektes „Gegen das Vergessen“ im
Berufsschulzentrum Ilmenau. Die Fahrt wurde mit 20 SchülerInnen des Berufsschulzentrums Ilmenau durchgeführt.

In einer Zeit, in der rechtsextreme Kräfte in unserer Gesellschaft immer mehr Zulauf  haben, ist es insbesondere für Schule eine Pflicht sich aktiv mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Ein Aspekt dieser Arbeit besteht darin, Jugendliche über historische Tatsachen und Zusammenhänge zu informieren, besonders wenn diese von rechten Kräften heute verdreht oder geleugnet werden.

Vor diesem Hintergrund wurde die mehrtägige Exkursion nach Auschwitz vorbereitet,
u. a. fanden Gesprächsrunden zwischen den Jugendlichen und dem stellvertretendem Vorsitzenden der jüdischen Landesgemeinde, Herrn Prof. R. Schramm statt.

Nachdem das Projekt auch im Sozialkundeunterricht vorbereitet wurde, sollte die Exkursion nach Auschwitz-Oswiecim eine intensive Wissensvermittlung und einen emotionalen Bezug zum Thema Nationalsozialismus und Neonazismus darstellen. Der Besuch der Gedenkstätte und die Arbeit im Archiv wurde im Unterricht entsprechend nachbereitet. Ein weiterer Ansatz der Nachbereitung bestand darin, Neonazismus in unserer Zeit zu benennen und Zivilcourage gegen Rechtsextremismus als demokratisches und humanistisches Recht eines jeden Bürgers/Bürgerin zu charakterisieren. Dazu war es notwendig, die Parallelen im Denken der Faschisten gestern und heute zu erarbeiten.