Stolpersteinverlegung am 10.05.2022 in Arnstadt 🗓

Im Gedenken an die Opfer der Deportationen im NS werden am 10.05.2022 in Arnstadt feierlich 2 neue Stolpersteine verlegt.

“Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und läßt uns verstummen und aufschreien zugleich. […] Aber es ist auch für uns selbst notwendig, damit wir den unauflöslichen Zusammenhang von Erinnerungs- und Zukunftsfähigkeit begreifen.” (Rita Süßmuth)

Mit diesem Zitat der ehemaligen Bundestagspräsidentin lädt die Stadt Arnstadt am 10.05.2022, ab 10.00 Uhr nach Arnstadt in die Marlittstraße 10 A ein. An diesem Gedenktag, der den 80. Jahrestag des Beginns der Deportationen jüdischer Einwohner*innen aus Arnstadt und Umgebung markierte, werden in ehrendem Gedenken an die deportieren Familien 2 neue Stolpersteine verlegt.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer hier.

 

Aktionstag „Zero Discrimination Day“ am 1. März 2022

Zur Erklärung: Der 1. März ist der Zero Discrimination Day. Der Zero Discrimination Day wurde vom UNAIDS und den Vereinten Nationen 2014 ausgerufen mit dem Ziel, jede Art von Diskriminierung zu beseitigen. Dieser Aktionstag soll daran erinnern, dass niemand aufgrund von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität diskriminiert werden darf.

In Thüringen gibt es zahlreiche Projekte, die sich für dieses Querschnittsthema einsetzen und Beratung- sowie Präventionsarbeit leisten, unter anderem Thadine, die Landesantidiskriminierungsstelle, QueerWeg, MOBIT, Ezra, Landesbeauftragte für z.B. Menschen mit Behinderungen und Migration, Beauftragte der Kommunen und viele weitere.

Auch die Programme des Bundes „Demokratie Leben!“, und des Landes „Denk Bunt – Für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“, gehen diese Themen im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie auch im Ilm-Kreis bereits seit 2007 an. Die Partnerschaft setzt sich dabei aktiv für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein.

Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft.

Das aktive Eintreten für die Werte des Grundgesetzes, die Förderung eines lebendigen, vielfältigen und demokratischen Zusammenlebens sowie die Präventionsarbeit gegen Extremismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Sie können nur gemeinschaftlich und gesamtgesellschaftlich gelöst werden und müssen an den Herausforderungen, Problemen und Bedürfnissen vor Ort ansetzen.

Die Partnerschaft für Demokratie fördert auch im Jahr 2022 wieder Klein- und Großprojekte sowie Projekte von und für Jugendliche, die sich den Themen Vielfalt, Gleichberechtigung, Antidiskriminierung und Prävention widmen.

Bei konkreten Diskriminierungsfällen wenden Sie sich bitte an die oben genannten Beratungsstellen.

Für Fragen und Ideen zu möglichen Präventionsprojekten hingegen können Sie sich an die externe Koordinierung- und Fachstelle der Partnerschaft wenden:

E-Mail: email hidden; JavaScript is required

Mobil Frau Nonn: 0157 – 549 488 15

Mobil Frau Schmidt: 0170 – 289 23 27

Persönliche Sprechzeiten nach Rücksprache vor Ort oder in der VHS Arnstadt möglich.

Wir als Partnerschaft und der Landkreis Ilm-Kreis sagen klar NEIN zu Diskriminierung, NEIN zu Rassismus, NEIN zu Antisemitismus und NEIN zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Wir sagen JA zu VIELFALT.

Situations- und Ressourcenanalyse der LPfD Ilm-Kreis ist online

Liebe Engagierte, liebe Kolleg:innen und Netzwerkpartner:innen,

die hier vorliegende Analyse der regionalen demokratischen Kultur des Ilm-Kreises soll einen Überblick darüber geben, welchen Herausforderungen Verwaltung und vor allem Zivilgesellschaft im Hinblick auf formelle wie auch informelle Gefährdungspotenziale für den demokratischen Zusammenhalt gegenüberstehen.

In dieser Darstellung kommen Menschen zu Wort, die sich für ein demokratisches Miteinander im Ilm-Kreis einsetzen. Ihrer Sicht auf die Gefährdungen, aber auch auf die Potentiale des zivilgesellschaftlichen und demokratischen Miteinanders, wollen wir einen Raum bieten. Handlungsempfehlungen, die die Leser:innen ermutigen sollen, selbst aktiv zu werden, runden diese Analyse ab.

Am 1. Dezember 2021 wird die Analyse durch die beiden Autoren Christoph Richter und Dr. Axel Salheiser vorgestellt. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen über die Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen des zivilgesellschaftlichen Engagements im Landkreis. Die Analyse ist in erster Linie als Arbeitsinstrument zu verstehen.

Im neuen Jahr wird es auch ein Druckexemplar geben, wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei der externen Koordinierungs- und Fachstelle per Mail lap[at]arbeitundleben-thueringen.de. 

Wir, die Lokale Partnerschaft für Demokratie, möchten mit Ihnen, im neuen Jahr beginnend, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) im Rahmen einer Demokratietour in den verschiedenen Sozialräumen des Ilm-Kreises beleuchten und konkrete Problemlagen und Bedarfe vor Ort aufgreifen. Im Austausch mit Ihnen möchten wir an einer bedarfsgerechten Ausrichtung der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Ilm-Kreis arbeiten, um somit den Landkreis weltoffener und demokratiestärker zu gestalten.