Ausschreibung Jugendprogramm „Werte. Zusammen. Leben – 2018 in Thüringen“

Liebe Engagierte und Interessierte,

der Landesjugendring Thüringen, das Landesprogramm „DenkBunt!“ und die Sitftung Demokratische Jugend fördern auch im Jahr 2018 Projekte rund um Beteiligung und Werteentwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Für die Projekte stellen sich unter anderem folgende Fragen: Was sind eigentlich Werte? Welche sind für ein gelingendes Zusammenleben in Familien und in der Gesellschaft notwendig? Welche sind überholt und welche haben Bestand?

Dieses Jugendprogramm richtet sich an Träger der Jugendarbeit.

Die Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 14 – 20 Jahren. Die Maßnahmen finden zwischen März und November statt.

Alle Informationen mit Inhalt, Bewerbungsverfahren und Bewerbungsschluß finden Sie unter folgenden Links:

Ausschreibung_Werte_2018

Bewerbungsformular Werteprojekt

Handzettel für die Jugendgruppen

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung und viel Spaß beim Durchführen der Projekte.

Mit besten Grüßen,

Jana Schmidt und Katja Nonn.

Lesung „Mit Rechten reden. Ein Leitfaden“ – mit Per Leo

Liebe Engagierte und Interessierte,

anbei finden Sie eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie des Kreises Gotha.

Liebe Interessierte,

uns ist es gelungen, für den 18.12.2017, den Autor und Historiker Herrn Per Leo für eine Lesung/Kollegengespräch in Gotha zu seinem Buch „Mit Rechten reden. Ein Leitfaden“ zu gewinnen.

Wir wollen eine Gegenöffentlichkeit zu den Veranstaltungen der Rechtspopulist*innen organisieren und uns mit der zunehmenden Übernahme der Deutungshoheit dieser Gruppierungen auseinandersetzen.

Dazu haben wir den Autor und Historiker  Per Leo eingeladen, um nach Ansätzen zu suchen, um mit dem zunehmenden Rechtspopulismus adäquater umzugehen zu können und ggf. etwas entgegensetzen zu können. Die Moderation hat Christian Stadali (Wortwerk Weimar).

Die Autoren – Per Leo, Maximillian Steinbeiß und Daniel-Pascal Zorn- gehen von folgender Arbeitsthese aus:

Mit Rechten reden heißt nicht nur, mit Rechthabern streiten. Sondern auch mit Gegnern, die Rechte haben. Und mit Linken. Demokratie ist kein Salon. Die Republik lebt vom Streit, von Rede und Gegenrede, nicht nur von Bekenntnissen und moralischer Zensur. Dieser Leitfaden zeigt, dass es in der Auseinandersetzung mit „Rechtspopulismus“ und „Neuen Rechten“ um mehr geht als die Macht des besseren Arguments. Es geht vor allem um die Kunst, weniger schlecht zu streiten. Leo, Steinbeis und Zorn sagen nicht, wie man mit Rechten reden muss. Sie führen vor, warum, wie und worüber sie selbst mit Rechten reden. Und sie denken über das Reden mit Rechten nach. Mal analytisch, mal literarisch. Teils logisch, teils mythologisch. Hier polemisch, dort selbstironisch.“

Termin 18.Dezember 2017 in Gotha

Ablauf

  • 18:00 Uhr: Ankunft, Begrüßung, Imbiß
  • 18:15 – 19:00 Uhr: Lesung
  • 19:00 – 20:00 Uhr: Podiumsdiskussion und möglicherweise Ansätze für die „Dialogforen für Protestwähler“
  • 20:00 – 20:30Uhr Ausklang

Eintritt frei, aber da wir nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen haben, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter: email hidden; JavaScript is required Der genaue Ort wird nach erfolgreicher Anmeldung bekannt gegeben.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

Mit besten Grüßen,

Katja Nonn.

Filmvorführung des Dokumentarfilms „Die Arier“

Liebe Engagierte und Interessierte,

wir laden Sie herzlich zu einer Filmvorführung in Arnstadt ein. Die Stadtjugendpflege und der LAP Ilm-Kreis präsentieren Ihnen und Euch den Film „Die Arier“ mit einem anschließenden Gespräch mit der Filmemacherin Mo Asumang.

Worum geht es?

„Die Arier“ – Die Regisseurin Mo Asumang geht der Frage nach, was hinter der Idee von sogenannten „Herrenmenschen“ steckt. Sie begibt sich zu selbsternannten „Ariern“ auf Demonstrationen von Rechtsradikalen, reist zur Volksgruppe der Arier in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan. Dort konfrontiert sie Menschen, die sich als „Arier“ gerieren, mit der Frage, was ein „Arier“ eigentlich sei.

Der Dokumentarfilm von Mo Asumang entstand in Kooperation mit dem ZDF / Das kleine Fernsehspiel, in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von Nordmedia, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit Unterstützung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland. Mo Asumang ist Botschafterin für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie Botschafterin für das Netzwerk für Demokratie und Courage.

Zeit und Ort

Eintritt: frei

Wann?: 24.11.2017, 19 Uhr

Wo?: Rathausfestsaal Arnstadt

Ausschlussklausel:

Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Beste Grüße,

Katja Nonn.