Start der JuLeiCa 2026 – „Dein Start ins Ehrenamt“

Liebe Engagierte und Interessierte,

an dieser Stelle möchten wir euch/ Sie auf die diesjährige Ausbildungsrunde zur JuLeiCa – der Jugendleiterkarte – 2026 im Ilm-Kreis aufmerksam machen:

Die Jugendleiterinnen-Card (JULEICA) ist der bundesweit anerkannte Qualifikationsnachweis für ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie bestätigt, dass Inhaberinnen eine fundierte Ausbildung absolviert haben und über die notwendigen Kenntnisse verfügen, um Kinder- und Jugendgruppen fachlich, pädagogisch und rechtlich sicher zu begleiten.

Die Ausbildung richtet sich an junge Menschen ab 16 Jahren, die sich in Vereinen, Jugendclubs, Arbeitsgemeinschaften oder Projekten engagieren möchten oder bereits aktiv sind. Teilnehmende werden unter anderem befähigt, Gruppen zu leiten, Freizeitangebote zu begleiten, Projekte umzusetzen sowie Verantwortung im Rahmen der Jugendarbeit zu übernehmen.

Die Teilnahme an den Kursen ist kostenfrei.

Die Organisation erfolgt durch das Jugendamt des Landratsamtes Ilm-Kreis in Kooperation mit dem Kreisjugendring Ilm-Kreis e.V.

Grundausbildung (3 Wochenenden)

  • 21.02.2026 | 09:00–18:00 Uhr & 22.02.2026 | 09:00–13:00 Uhr
  • 07.03.2026 | 09:00–18:00 Uhr & 08.03.2026 | 09:00–13:00 Uhr
  • 28.03.2026 | 09:00–18:00 Uhr & 29.03.2026 | 09:00–13:00 Uhr

Auffrischungskurs (Verlängerung der JULEICA)

Für Personen, die ihre JULEICA verlängern oder vorhandene Kenntnisse aktualisieren möchten.

  • 21.02.2026 | 09:00–18:00 Uhr

„Kleiner Jugendleiter“ – Schnupperseminar

Ein Angebot für Teilnehmende unter 16 Jahren, die erste Erfahrungen in der Jugendarbeit sammeln möchten.

  • 21.02.2026 | 09:00–18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Alle Kurse finden im Schülerfreizeitzentrum (SFZ) Ilmenau statt.


Vorteile der JULEICA

  • Bundesweit anerkannter Qualifikationsnachweis
  • Nachweis über absolvierte Grundausbildung in der Jugendarbeit
  • Möglichkeit zur Freistellung für ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Vergünstigungen und Rabatte (z. B. in Jugendherbergen)
  • Versicherungsschutz und rechtliche Absicherung im Ehrenamt
  • Positiver Nachweis für Bewerbungen und Lebenslauf

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt online unter:
https://juleica.kjr-ik.de

Viel Spaß bei der Ausbildung!

Frohes Fest und einen guten Start für 2026

Ein herausforderndes Jahr 2025 geht zu Ende und wir freuen uns über die große und vielfältige Beteiligung im Netzwerk der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im Ilm-Kreis und wünschen FROHE FEIERTAGE und ein gesundes NEUES JAHR 2026!

Die externe Koordinierungs- und Fachstelle wird nach 13 Jahren die Trägerschaft wechseln. Arbeit und Leben Thüringen bedankt sich herzlich für Ihren täglichen Einsatz für einen weltoffenen und demokratischen Ilm-Kreis. 

Ab dem 6. Januar 2026 ist in erster Linie Frau Lanua (federführendes Amt) für Sie und Euch ansprechbar. 

Die Trägerschaft der externe Koordinierungsstelle wird ab Januar 2026 der Kreisjugendring Ilm-Kreis e.V. übernehmen.

Dieser ist über folgenden Kontakt ab Februar 2026 erreichbar: Kreisjugendring Ilm-Kreis e.V., Am Großen Teich 2, 98693 Ilmenau /

Die neue Mailadresse der externen Koordinierungs- und Fachstellen ist dann email hidden; JavaScript is required

Projekte können auch wieder in 2026 umgesetzt werden. Ende Januar wird die Projektausschreibung für Einzelmaßnahmen 2026 hier und im Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht. Dann können Sie Projektanträge für prodemokratische Ideen, Vielfaltgestaltung und Weltoffenheit im Landkreis stellen. 

Nähere Informationen zur Antragstellung finden Sie HIER. 

Sobald die finalen Zusagen der Fördermittelgeber von „Demokratie leben!“ und „Denk bunt!“ vorliegen, können Ihre Projektideen beraten werden. Die Sitzungstermine sind folgend hier zu finden. Ein möglicher Projektstart kann voraussichtlich zum 01.04.2026 erfolgen. 

Sie haben Fragen zur Antragstellung oder allgemein zur Partnerschaft für Demokratie im Ilm-Kreis, dann setzten Sie sich bitte mit Frau Lanua in Verbindung. 

80 Jahre Kriegsende – Musikalische Lesung

„Dass ein gutes Deutschland blühe …“ – Musikalische Lesung mit Roman Knižka und OPUS 45 in Ilmenau

Ilmenau – Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes lädt der KuKo e.V. gemeinsam mit dem Kreisjugendring Ilm-Kreis e.V. zu einer besonderen Veranstaltung ein:

Am Sonntag, 9. November 2025, um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) findet im Audimax der Technischen Universität Ilmenau (Gustav-Kirchhoff-Platz 1, 98693 Ilmenau) eine musikalische Lesung unter dem Titel „Dass ein gutes Deutschland blühe … – Leben nach Kriegsende 1945–1949“ statt. Der Eintritt ist frei.

Erinnerung in Wort und Klang: Eine literarisch-musikalische Zeitreise

Was geschah, als die Waffen endlich schwiegen? Wie lebten die Menschen zwischen Trümmern, Hunger und der Hoffnung auf Neubeginn? Die musikalische Lesung mit Schauspieler Roman Knižka und dem Bläserquintett OPUS 45 beleuchtet die ersten Nachkriegsjahre in Deutschland – eine Zeit der tiefen Brüche, des Suchens und des Neuanfangs.
Aus Tagebüchern, Briefen, Gedichten, Radioberichten und literarischen Texten entsteht ein eindrucksvolles Panorama dieser Übergangszeit: Von der Sprachlosigkeit der Kriegsheimkehrer über die Schuld- und Schamfragen der Zivilbevölkerung bis hin zur vorsichtigen Hoffnung auf eine demokratische Zukunft.
Knižka verleiht den Worten von Autorinnen und Autoren wie Wolfgang Borchert, Marie Luise Kaschnitz, Erich Kästner, Ingeborg Bachmann oder Hans Fallada Stimme und Präsenz.
Die Texte erzählen von Verlust und Wiederaufbau, von der Angst vor dem Vergessen und der Sehnsucht nach einem moralischen Neubeginn – „damit ein gutes Deutschland blühe“, wie es Bertolt Brecht 1949 in seiner Kinderhymne formulierte – als hoffnungsvolles Gegenbild zur nationalistischen Vergangenheit.

Musik als Sprache der Erinnerung

Zwischen den Lesungen erklingen eindrucksvolle Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die selbst aus Zerstörung und Hoffnung geboren sind. Das Bläserquintett OPUS 45 verbindet Musik von Ludwig van Beethoven, Hanns Eisler, Karl Amadeus Hartmann, György Ligeti, Dmitri Schostakowitsch, Charles Koechlin und Jean Françaix zu einem vielschichtigen Klangbild.
Diese Komponisten eint ihre Auseinandersetzung mit Krieg, Exil, Widerstand und Menschlichkeit. Ihre Werke spiegeln die Spannungen zwischen Trauer und Aufbruch, zwischen persönlichem Schmerz und gesellschaftlicher Verantwortung.

So entsteht ein musikalisch-literarischer Dialog über Erinnerungskultur, Versöhnung und die Frage, wie Kunst helfen kann, Geschichte lebendig zu halten.

Die Mitwirkenden

Roman Knižka – Schauspieler mit Haltung

Der in Bautzen geborene Schauspieler Roman Knižka absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und war an renommierten Theatern in Berlin, Dresden und Hamburg engagiert.
Bekannt wurde er durch zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen (Tatort, SOKO Leipzig, Das Adlon u. a.). Seit vielen Jahren widmet sich Knižka Projekten an der Schnittstelle von Theater, Literatur und Musik, in denen er gesellschaftlich relevante Themen wie Freiheit, Menschenrechte und Erinnerungskultur künstlerisch verarbeitet.

OPUS 45 – Kammermusik mit politischer Tiefe (https://www.opus-45.de/)

Das Bläserquintett OPUS 45 (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott) ist für seine besonderen Konzertformate bekannt, in denen Musik mit Zeitgeschichte, Literatur und Philosophie verbunden wird. Ihre Programme wie „Auf Flügeln der Freiheit“, „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ oder „Auferstanden aus Ruinen“ zeigen eindrucksvoll, wie Musik zur Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit beitragen kann. In der Zusammenarbeit mit Roman Knižka schafft OPUS 45 eindringliche Erlebnisse, die emotional berühren und zum Nachdenken anregen.

Erinnern, um zu verstehen

Die Veranstaltung am 9. November – am Tag der Reichspogromnacht – möchte Brücken schlagen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Sie lädt dazu ein, sich zu erinnern, zu fragen und zuzuhören – in einer Zeit, in der Geschichtsbewusstsein, Toleranz und Demokratie wieder herausgefordert werden.

Veranstalter & Unterstützung

Die Veranstaltung wird organisiert von der Kulturellen Koordinierung Ilmenau e.V. (KuKo) und dem Kreisjugendring Ilm-Kreis e.V. Unterstützt durch die Lokale Partnerschaft für Demokratie Ilm-Kreis und der Technischen Universität Ilmenau.